Beteiligte

 

In den zwei Testregionen sollen eine definierte Anzahl von Akteuren in eine tragfähige Telematikinfrastruktur eingebunden werden und damit Erfahrungen mit dem definierten Funktionsumfang der eGK zu sammeln. Bei diesen Akteuren handelt es sich um

  • Leistungserbringer (Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeutenpraxen, Berufsausübungsgemeinschaften und Krankenhäuser) mit Primärsystemen,
  • Versicherte mit eGK,
  • Kostenträger und ihre Dienstleister,
  • Leistungserbringerorganisationen,
  • Hersteller von Komponenten und Diensten,
  • die gematik und deren Dienstleister mit Aufgabenstellungen in und für die
  • Telematikinfrastruktur.

Die geplante Vergabe erfolgt in drei Losen: zwei Lose für den Aufbau und Betrieb fürjeweils eine Testregion sowie ein Los für den Aufbau und Betrieb des zentralen Netzesund der einmaligen Dienste. Der Aufbau und der Betrieb umfassen die vollständigeBereitstellung aller erforderlichen Komponenten und Dienste für die Erprobung zumindestder Fachanwendung VSDM sowie des Basisdienstes QES in den Testregionen. DerAuftragnehmer verantwortet dabei auch den operativen IT-Betrieb der Komponenten undDienste. Konkrete Vorgaben werden in den Vergabeunterlagen dargestellt.Der Inhalt der Lose setzt sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:Die zwei Lose für die Testregionen beinhalten jeweils Konzeption, Aufbau und Umsetzungvon Erprobungsverfahren mit definierter Anzahl von Leistungserbringern. Die späterenAuftragnehmer haben eine ganzheitliche Aufgabenstellung zu erfüllen, die insbesondere

  • die Betreuung der Testteilnehmer und Testregionen,
  • die Bereitstellung und den Betrieb der notwendigen dezentralen Komponenten
  • (inklusive QES-Funktionalität),
  • die Nutzung der Fachanwendung VSDM,
  • die Bereitstellung und den Betrieb des Zugangsnetzes inklusive Infrastrukturdienste,
  • die Bereitstellung und den Betrieb des Intermediärs sowie
  • die Sicherstellung der Nutzungsoption eines sicheren Internetzugangs durch die
  • Testteilnehmer

umschließt. Zur Bereitstellung der Infrastruktur für die Teilnehmer wird es zudemerforderlich sein, an den bestehenden Anwendungen und Komponenten für dezentraleEinsatzumgebungen Anpassungen vorzunehmenDas dritte Los umfasst die Konzeption, den Aufbau und den Betrieb der zentralenInfrastrukturdienste, wie das Zentrale Netz mit Infrastrukturleistungen (z. B. NTP, DNS),PKI und ggf. weitere zentrale Dienste. Weiterhin ist die Anbindung der Betreiber derFachdienste VSDM der Krankenkassen sowie die Anbindung des KV-SafeNet-Backbonesals Beispiel für bestehende Netze der Leistungserbringer Bestandteil dieses Loses. Indiesem Kontext ist die ganzheitliche Aufgabenstellung des Auftragnehmers für Los 3, eineskalierbare und stabile Infrastruktur zur Nutzung in den beteiligten Testregionen für dieKrankenkassen und deren beauftragte Dienstleister sowie der Auftragnehmer der Lose 1.

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Aktuelles

29.01.2016 - Peter Schaar ist Vorsitzender der Schlichtungsstelle

Die Gesellschafter der gematik haben den früheren Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum 1. Januar 2016 als Vorsitzenden der Schlichtungsstelle berufen. Als unparteiischer Vorsitzender der Schlichtungsstelle wird Peter Schaar die Entscheidungen über Regelungen, Aufbau und Betrieb der Telematikinfrastruktur mit voranbringen. Seine Berufung geht einher mit einer Stärkung der Schlichtungsstelle, die das im vergangenen Dezember verabschiedete E-Health-Gesetz durch die Ausdehnung des Schlichtungsverfahrens auch auf den Wirkbetrieb vorsieht

Telematikinfrastruktur:

Keine Abstriche bei Qualität und Sicherheit

27.07.2015 - Die Industrie hat der gematik Terminverzögerungen bei der Lieferung der zulassungsfähigen Produkte für die Telematikinfrastruktur (TI) gemeldet. Betroffen von den Verzögerungen sind vor allem die dezentralen Produkte der TI wie etwa der Konnektor, der in den Erprobungspraxen und -krankenhäusern die sichere Verbindung in die TI ermöglichen wird.

13.7.2015

Die Gematik sieht in ihrem Projektplan vor, dass der Online-Roll-Out bis Ende 2015 abgeschlossen sein soll.  Dr. Thomas Kriedel, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der gematik, sieht diesen Zeitplan kritisch aufgrund des E-Health-Gesetzes, das bestimmte Fristen und Sanktionen vorsieht. Wenn die Fristen eingehalten werden sollen, ist die Zeit zu kurz, um die medizinischen Anwendungen ausreichend zu testen. Diese Anwendungen ermöglichen den Ärzten, ihren bürokratischen Aufwand zu reduzieren.

Das Sichere Netz der KVen (SNK) wurde eingeführt, damit ihre Mitglieder ein sicheres Netz bereits jetzt nutzen können. Dieses Netz wird an die künftige TI-Infrastruktur angekoppelt, es wird niemals als separates Netz weiterlaufen.

 

Das Interview mit Dr. Thomas Kriedel, können Sie hier anschauen

Bundeskabinett beschließt den E-Health-Gesetzentwurf
Bundeskabinett beschließt den E.docx
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