Elektronische Gesundheitskarte

Äußerlich unterscheidet sich die elektronische Gesundheitskarte besonders durch das Foto des Versicherten auf der Kartenvorderseite von der bisherigen Kranken-versicherungskarte und auf der Kartenrückseite der eGK ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) aufgedruckt.

Im „Inneren“ ist die neue elektronische Gesundheitskarte von der Kranken-versicherungskarte völlig verschieden. Die KVK ist nur eine Speicherkarte. Ihre Informationen können mit einfachen Mitteln kopiert, gelöscht oder auch manipuliert werden, da sie keinerlei Schutzmechanismen bietet Die neue eGK verfügt über einen Mikroprozessor. Auf ihrem Mikroprozessor können Informationen sicher abgelegt werden, die Unbefugte selbst mit modernsten Hilfsmitteln zum heutigen Zeitpunkt nicht lesen oder gar kopieren können

 

Modernste Verschlüsselungstechnologie garantiert Sicherheit

 

Der Chip leistet aber noch viel mehr. Möchte der Versicherte medizinische Informationen sicher speichern, dann verschlüsselt der Mikroprozessor mithilfe eines mathematischen Verfahrens - einem Verschlüsselungsalgorithmus - jede Information versichertenindividuell. Je länger dieser "Schlüssel" ist - in der aktuellen eGK-Generation 1 beträgt er 2.048 Bit - desto höher ist die Sicherheit. Nur der Versicherte mit seiner Gesundheitskarte und seiner PIN kann diese Informationen wieder entschlüsseln. Damit die gespeicherten Informationen auch langfristig sicher sind, werden die Verschlüsselungsalgorithmen nach einer definierten Laufzeit geändert und an die neuesten Entwicklungen angepasst.

 

eGK gewährleistet die eindeutige Identifikation

 

Bevor die Krankenkassen die Gesundheitskarten ausgeben, werden sie für jeden Versicherten individuell "personalisiert". Das bedeutet, dass auf dem Chip elektronische Zertifikate hinterlegt sind, die jeden Versicherten als eindeutigen Besitzer der Karte identifizieren. Sollte eine Gesundheitskarte entwendet werden oder verloren gehen, kann die Krankenkasse des Versicherten diese Zertifikate über die Telematikinfrastruktur sperren, so dass ein Unberechtigter keine Leistung im Gesundheitswesen in Anspruch nehmen kann und Missbrauch ausgeschlossen ist.

 

Berlin, den 20. Januar 2015 - Aktueller Stand der Einführung der Telematikinfrastruktur und erster Anwendungen

Das komplexe Entwicklungsprojekt zur Einführung der Telematikinfrastruktur und erster Anwendungen schreitet weiter voran. Die beauftragten Industrieunternehmen befinden sich derzeit in der Entwicklung, dem Aufbau und der Integration der Infrastrukturkomponenten.

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Aktuelles

29.01.2016 - Peter Schaar ist Vorsitzender der Schlichtungsstelle

Die Gesellschafter der gematik haben den früheren Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum 1. Januar 2016 als Vorsitzenden der Schlichtungsstelle berufen. Als unparteiischer Vorsitzender der Schlichtungsstelle wird Peter Schaar die Entscheidungen über Regelungen, Aufbau und Betrieb der Telematikinfrastruktur mit voranbringen. Seine Berufung geht einher mit einer Stärkung der Schlichtungsstelle, die das im vergangenen Dezember verabschiedete E-Health-Gesetz durch die Ausdehnung des Schlichtungsverfahrens auch auf den Wirkbetrieb vorsieht

Telematikinfrastruktur:

Keine Abstriche bei Qualität und Sicherheit

27.07.2015 - Die Industrie hat der gematik Terminverzögerungen bei der Lieferung der zulassungsfähigen Produkte für die Telematikinfrastruktur (TI) gemeldet. Betroffen von den Verzögerungen sind vor allem die dezentralen Produkte der TI wie etwa der Konnektor, der in den Erprobungspraxen und -krankenhäusern die sichere Verbindung in die TI ermöglichen wird.

13.7.2015

Die Gematik sieht in ihrem Projektplan vor, dass der Online-Roll-Out bis Ende 2015 abgeschlossen sein soll.  Dr. Thomas Kriedel, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der gematik, sieht diesen Zeitplan kritisch aufgrund des E-Health-Gesetzes, das bestimmte Fristen und Sanktionen vorsieht. Wenn die Fristen eingehalten werden sollen, ist die Zeit zu kurz, um die medizinischen Anwendungen ausreichend zu testen. Diese Anwendungen ermöglichen den Ärzten, ihren bürokratischen Aufwand zu reduzieren.

Das Sichere Netz der KVen (SNK) wurde eingeführt, damit ihre Mitglieder ein sicheres Netz bereits jetzt nutzen können. Dieses Netz wird an die künftige TI-Infrastruktur angekoppelt, es wird niemals als separates Netz weiterlaufen.

 

Das Interview mit Dr. Thomas Kriedel, können Sie hier anschauen

Bundeskabinett beschließt den E-Health-Gesetzentwurf
Bundeskabinett beschließt den E.docx
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