Presseartikel zu den Themen Telemedizin, Datensicherheit, Telematik ,etc

So denkt Deutschland über die Video-Sprechstunde

Video-Konferenzen zwischen Arzt und Patient könnten mit dem E-Health-Gesetz fester Bestandteil der Versorgung werden. Fast jeder zweite Bundesbürger würde eine Video-Sprechstunde nutzen, zeigt jetzt eine Umfrage. Niedergelassene Ärzte sind eher skeptisch.

Von Rebekka Höhl

Diese Änderungen sind geplant

Ärzte Zeitung, 25.11.2015

Kurz bevor das E-Health-Gesetz verabschiedet werden soll, wird noch kräftig daran geschraubt - mit entscheidenden Konsequenzen für Ärzte. So sind jetzt neue Fristen und Sanktionen vorgesehen.

Von Rebekka Höhl und Anno Fricke

Elektronische Kommunikation: Datennetz ohne Parallelstruktur

Beerheide, Rebecca; Krüger-Brand, Heike E.

Da sich der Aufbau der Telematikinfrastruktur seit Jahren hinzieht, baut die KBV weiter ihr digitales Kommunikationsnetz aus. Geplant ist, dass beide Netze in einigen Jahren verknüpft werden.

Bundesbürger

Offen für die E-Patientenakte

Die elektronische Patientenakte kommt bei der Mehrheit der Bundesbürger gut an, zeigt eine Umfrage. Doch es gibt Bedenken mit dem Datenschutz.

06.10.2015 Von Matthias Wallenfels

NEU-ISENBURG. Die Sammlung medizinischer Daten trifft bei der Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland auf Akzeptanz. So sagen 71 Prozent, dass sie kein Problem mit der Speicherung ihrer medizinischen Daten haben, wenn sie wissen, was genau über sie gespeichert wird.

Sie können Ihren Arzt langsam hochfahren

17.09.2015, von Joachim Müller-Jung

Ein Klick noch bis zum Durchbruch? Die Telemedizin im Wechselbad zwischen Digitalrausch und -angst. Der Minister macht Dampf. Und die Angst vor Ärztemangel und Versorgungslücken erzeugt einen Fortschritt „von unten“.

Digitale Visite

Warum Tablets Klinikärzten mehr Zeit bescheren

20.08.2015

Tablets beschleunigen zwar nicht die Visite im Krankenhaus, sie bringen den Ärzten aber mehr Zeit für die Patienten. Das hat eine Untersuchung an der Berliner Charité gezeigt.

Montag, 20. Juli 2015

Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Huml baut augenärztliche Versorgung in Pflegeheimen aus

Bayerns Gesundheitsministerin: Telemedizin bringt Fachwissen direkt zum Patienten

Bayern

Telemedizin als potenzieller Wirtschaftstreiber

Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft rät, auf das Potenzial digitaler Gesundheitslösungen zu setzen.

MÜNCHEN. Telemedizin und digitale Gesundheitsanwendungen sind für Bayern ein Wirtschaftstreiber der Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft. 

30.06.2015

Bayern testet mobiles Augenkonsil

In Ingolstadt ist ein teleophthalmologisches Projekt in Alten- und Pflegeheimen gestartet.

INGOLSTADT. Mit telemedizinischer Unterstützung wollen die Bayerische TelemedAllianz (BTA) und das Tele-Ophthalmologische Institut (TOI) die augenärztliche Versorgung in Alten- und Pflegeheimen verbessern. 

Hauptstadtkongress eröffnet

Gröhe will richtige Straße für den Porsche

Vorhang auf für den Hauptstadtkongress 2015: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat in seiner Rede zur Eröffnung die Telemedizin zu einem Leitthema im Gesundheitswesen ausgerufen. Seine Klinikreform passiert indes das Kabinett.

Von Helmut Laschet

Dermatologie

Möglichkeiten und Grenzen der Telemedizin

05.05.2015 Von Christina Sartori

Für die junge Generation ist Videotelefonie völlig normal, doch in der Medizin findet diese Technik in der Regel keine Verwendung. Telemedizin in der Arztpraxis ist noch eine Zukunftsvision. Einen Vorstoß machen jetzt die Dermatologen. Sie befürchten, dass sich besonders im ländlichen Raum bald eine Lücke auftun wird.

Ärzteschaft

Anästhesisten wollen Tele-Intensivmedizin ausbauen

Dienstag, 5. Mai 2015

Düsseldorf – Die Tele-Intensivmedizin kann die Versorgung schwerstkranker Patienten sichern und verbessern. Das erwartet die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI).

E-Health-Gesetz und der Datenschutz

02.04.2015 In letzter Zeit häuften sich die Berichterstattungen im Hinblick auf Datenschutz im Gesundheitswesen. Wir berichteten insbesondere über neue Technologien, wie beispielsweise die Einführung von Medical Apps und Wearables, und stellten mögliche Probleme bzw. Bedenken aus datenschutzrechtlicher Sicht dar. Neben diesen einzelnen technischen Neuerungen ist jedoch seit einiger Zeit auch eine Änderung auf Gesetzesebene geplant. Der Gesetzgeber plant den Erlass eines sogenannten „E-Health-Gesetzes“. Anlass genug dieses Gesetz, welches sich derzeit zwar noch im Referentenentwurf befindet, aber dessen Einführung mit Entschiedenheit vorangetrieben wird, einmal genauer zu betrachten.

Ärzte Zeitung, 09.03.2015

E-Arztbrief

Erste Software erhält KVTG-Siegel

BERLIN. Die KV Telematik GmbH (KVTG) hat nun das erste Zertifikat für den elektronischen Arztbrief (E-Arztbrief) via KV-Connect - dem von den KVen betriebenen Kommunikationskanal zwischen Praxen und Kliniken - vergeben.

25.02.2015

Gemalto: Verschlüsselungcodes von SIM-Karten nicht gestohlen

Der führende Chipkartenhersteller Gemalto gibt Entwarnung und versichert, dass NSA und GCHQ keine Daten zur Entschlüsselung von Mobilkommunikation entwendet haben.

E-Health-Gesetz: Viele Detailfragen noch offen

Dtsch Arztebl 2015; 112(9): A-360 / B-308 / C-306

Krüger-Brand, Heike E.

Vor allem mit Blick auf die praktische Umsetzung sehen Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung an vielen Stellen im Referentenentwurf noch Änderungs- und Präzisierungsbedarf.

“Telemedizin eignet sich besonders für ländliche Gebiete”

26.02.2015

 Digitalisierung schreitet auch im medizinischen Bereich weiter voran. Davon profitiert vor allem die Telemedizin, meint Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse. Sie könne zwar den Arztbesuch nicht vollständig ersetzen, “aber in nahezu allen Bereichen eine gute Unterstützung sein”, sagte er im Interview mit VWheute. Vor allem in ländlichen Gebieten ließen sich Patienten dadurch besser begleiten.

E-Health-Gesetz: Anhörung im Ministerium

25.02.2015

Im Bundesministerium für Gesundheit findet heute eine Anhörung zum geplanten E-Health-Gesetz statt. Verschiedene Verbände wurden eingeladen, um Stellung zu der Novelle zu beziehen. Auch die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist dabei. Sie möchte vor allem erreichen, dass Apotheker an der Erstellung und Aktualisierung der mit dem Gesetz vorgesehenen Medikationspläne stärker mitwirken können.

Ärzte Zeitung online, 29.01.2015

Pflege fädelt auf die Datenautobahn ein

Am Freitag beginnt der Kongress Pflege 2015 von Springer Medizin. Bei der Auftaktpressekonferenz sendeten Vertreter der Pflegeberufe positive Signale aus: Auch ihr Berufsstand benötigt eine Spur auf der Datenautobahn.

Von Anno Fricke

eHealth Gesetz 2015: Chance für den Durchbruch von Telemedizin nicht genutzt

erstellt von admin —  zuletzt verändert: 23.01.2015 11:18 

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin begrüßt den Entwurf eines Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen und die formulierte Zielsetzung, die längst erwartete Telematikinfrastruktur zu etablieren. Die Chance für eine zeitnahe Sicherung eines flächendeckenden Einsatzes telemedizinischer Anwendungen in ländlichen Regionen wurde dagegen nicht genutzt.

Story der Woche KW 4/ 2015

E-Health wird zur Machtprobe

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens stockt seit vielen Jahren, weil Krankenkassen und Ärztelobby nicht zusammenkommen. Minister Gröhe ist nun der Kragen geplatzt, er droht mit finanziellen Strafen. Sein geplantes E-Health-Gesetz, für das der Referentenentwurf jetzt vorliegt, hat auch Folgen für die Krankenhäuser.

Telemedizinpreis 2014 geht nach NRW und Berlin

11.11.14 ·

"Telematik in der Intensivmedizin" und "Vernetzte ärztliche Pflegeheimversorgung" sind die Gewinner des Karl Storz Telemedizinpreises des Jahres 2014. Die Jury schätzt ein, dass die Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge gestiegen ist. Das strukturorientierte Potenzial telemedizinischer Anwendungen wird zunehmend erkannt und in entsprechende Systemmodelle eingepflegt.

06.11.2014

Flächendeckende Versorgung

Ein Blick nach Nordeuropa

Siegfried Löffler, Berlin / Vor allem in ländlichen Regionen fehlen hierzulande häufig Ärzte. Viele nordeuropäische Länder stehen vor ähnlichen Problemen. Dort setzt man unter anderem auf Telemedizin, um die Versorgung in der Fläche sicherzustellen.

Apotheken werden digitaler

Welche Bedeutung online-basierte Kommunikation für Apotheken hat, wollte die Agentur MSL Germany wissen.

NEU-ISENBURG. Fast 80 Prozent der Apotheker nutzen das Internet mindestens einmal am Tag für berufliche Zwecke. Dabei kommen hauptsächlich PC oder Laptops zum Einsatz (78 Prozent), Tablets scheinen unter den Offizinbetreibern noch nicht weit verbreitet zu sein.

Ärzte Zeitung online, 06.11.2014

Gesetzesentwurf noch in diesem Jahr

Die Bundesregierung will die Telemedizin voranbringen: Medikationspläne und Entlassungsbriefe sollen künftig verbindlich auf der Telematik-Infrastruktur angewendet werden.

Von Julia Frisch und Angela Misslbeck

Was bringt das IT-Sicherheitsgesetz?

29.10.14 | Autor / Redakteur: Joachim Jabobs / Stephan Augsten

Die Bundesregierung will die Bürger durch ein neues IT-Sicherheitsgesetz schützen. Insbesondere richtet sich dies an Betreiber kritischer Infrastrukturen. Wichtige Fragen, beispielsweise welche Unternehmen gemeint sind und warum das Gesetz nicht für Behörden gilt, bleiben allerdings offen.

Versorgungsprojekte

Innovationsfonds beflügelt Ideen

Jedes Jahr sollen 300 Millionen Euro in einen Fonds für neue Kooperationsprojekte fließen. Schon vor dem Start der parlamentarischen Beratungen sind Experten von den Möglichkeiten, die der Fonds bietet, begeistert.

Von Rebecca Beerheide

ÄRZTESCHAFT

Viele Kardiologen befürworten Telemedizin

Montag, 13. Oktober 2014

Düsseldorf – Viele Kardiologen befürworten eine flächendeckende Einführung von Telemedizin zur Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz oder Herzrhythmus­störungen in ihrem Arbeitsumfeld. Sie erwarten davon unter anderem eine Optimierung der Versorgung und mehr Therapietreue. Eine gemeinsame elektronische Patientenaktehalten die Kardiologen dagegen für weniger wichtig. Das sind einige Ergebnisse einer Befragung des Fraunhofer-Instituts für Software-Engineering, der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke und des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern.

Ärzte-Umfrage zeigt

Große Skepsis gegenüber Online-Vernetzung

18.09.2014

Niedergelassene Ärzte stehen E-Health nach wie vor sehr skeptisch gegenüber. Eine Umfrage zeigt: Nur der E-Arztbrief und wenige andere Anwendungen finden eine hohe Akzeptanz.

Von Hauke Gerlof

Greifswalder Kinder­heilkunde startet neues Teleme­dizin-Modellprojekt

Freitag, 29. August 2014

Greifswald – Ein neues Telemedizin-Modellprojekt haben die Universitätsmedizin Greifswald und das Ameos Klinikum Anklam initiiert. Ab sofort können Kinder und Jugendliche, die zwischen 18.00 Uhr abends und 8.00 Uhr morgens Hilfe in der Notaufnahme in Anklam suchen, einem Kinderarzt der Universitätsmedizin Greifswald per Videokonferenz vorgestellt werden.

Das Internet der Ärzte

Das Internet ändert die Behandlungsmöglichkeiten rasant. Ärzte, Kliniken und Industrie sollten sich schnellstens vernetzen, verlangt der Bundesgesundheitsminister in der F.A.Z.

01.09.2014, von ANDREAS MIHM, BERLIN

Ärzteschaft

Gesundheitskarte: Leistungserbringer weisen Blockadevorwurf scharf zurück

Dienstag, 13. Mai 2014

Berlin ­– In einem offenen Brief haben sich die Bundesärztekammer, die Bundes­zahn­ärzte­kammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, der Deutsche Apotheker­verband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft scharf gegen den Vorwurf des GKV-Spitzen­verbandes verwahrt, das Projekt elektronische Gesundheitskarte (eGK) zu blockieren. Der Verband hatte in einer Ende März veröffentlichten Pressemitteilung die Blockade des eGK-Projektes durch Teile der Leistungserbringerorganisationen kritisiert und ein Ein­grei­fen des Gesetzgebers gefordert.

 

Ärzte sollen einscannen

Kommt bald ein Medikationsplan mit Barcode?

Von Philipp Grätzel von Grätz

Damit Ärzte und Apotheker bei Patienten mit Polymedikation einen besseren Überblick über alle eingenommenen Arzneimittel bekommen, soll bald ein bundesweit einheitlicher Medikationsplan eingeführt werden. Doch es gibt noch Klärungsbedarf.

conhIT 2014: Branchenevent stellt Gesundheits-IT als Treiber für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen in den Mittelpunkt

09.05.2014

BERLIN, DE - (HealthTech Wire / News) -  Mit einem Aussteller- und Besucherrekord ging gestern in Berlin die conhIT, der jährliche Branchentreff für Gesundheits-IT, zu Ende. Drei Tage lang standen Lösungen im Mittelpunkt, die das medizinische Personal und die Einrichtungen des Gesundheitswesens in puncto Effizienz und Qualität unterstützen und die Versorgung der Patienten verbessern sollen. Die conhIT bot allen Akteuren des Gesundheitswesens eine Plattform, um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam die Voraussetzungen für einen flächendeckenden Einsatz von Gesundheits-IT zu verbessern.

ConhIT: KV Telematik GmbH will neue E-Dienste für Ärzte voranbringen

 

Mittwoch, 7. Mai 2014

 

Berlin – Die Ende 2013 gegründete KV Telematik GmbH, eine 100prozentige Tochter­gesellschaft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit Sitz in Berlin, wird künftigTelematik-Dienstleistungen für die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen)  und die niedergelassenen Ärzte erbringen. „Wir sind keine Konkurrenz zur Industrie“, betonte Florian Fuhrmann, Geschäftsführer des Unternehmens, bei der Gesundheits-IT-Kongressmesse ConhIT in Berlin. Ziel sei es vielmehr, gemeinsam mit den Herstellern von Praxisverwaltungssystemen (PVS) die IT in den Arztpraxen „zu revolutionieren“.

E-Health regional: Nutzerorientierte Lösungen

Dtsch Arztebl 2014; 111(12): A-492 / B-420 / C-404

Krüger-Brand, Heike E.

15.03.2014

Weltverbrauchertag: "Smarte neue Verbraucherwelt?"

Anlässlich des Weltverbrauchertags am Samstag hat der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Handvoll Experten nach Berlin eingeladen, um über die Fallstricke der schönen neuen Technikwelt zu sprechen.

Gesundheitsdaten Die richtige Werbung für Kranke

07.03.2014  ·  Siemens hat ein neues Geschäftsmodel entwickelt: Eine Software soll gezielt Werbung organisieren, die sich an Krankenhauspatienten richtet - auf dem Bildschirm oder auf dem Essenstablett. In Amerika.

Telematikinfrastruktur: Mitte 2015 steht das Gesundheitsnetz

Dtsch Arztebl 2014; 111(9): A-336 / B-294 / C-280

Krüger-Brand, Heike E.

Die Vernetzung im Gesundheitswesen soll in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorn machen. Die erste Mehrwertanwendung für die Ärzte kommt allerdings nicht vor 2016.

Healthcare Marketing 10/2013
Micro-Trends: IT fördert Arzt-Patienten-Beziehung
doc20131103194841.pdf
PDF-Dokument [582.7 KB]

 

 

 

Wie ein Detektiv am Krankenbett

Von SZ-Redakteur Daniel Kirch

Ein neues internetbasiertes System der Knappschaft soll Ärzten im Krankenhaus helfen. Es zeigt in Sekundenschnelle, an welchen Vorerkrankungen ein eingelieferter Patient leidet und welche Medikamente er schluckt. (Veröffentlicht am 27.08.2013)

 

15.07.13

Distanzierte Nähe

Die Telemedizin ermöglicht schnelle Hilfe für chronisch Kranke auch auf große Entfernung. Mit Langzeitstudien erforscht die Charité den individuellen Nutzen für Patienten. Von Stefan Seewald

 

08.07.13

Telemedizin: Uniklinik Freiburg plant Ausbau der Telemedizin und Teleteaching

Durch den konsequenten Ausbau der Versorgung internationaler Patienten am Universitätsklinikum Freiburg in den letzten 15 Jahren wuchs auch die Nachfrage nach sogenannten „Second Opinion“ zu im Ausland erbrachten radiologischen Untersuchungen. 2007 hat der International Medical Service (IMS) in Zusammenarbeit mit der Abteilung Röntgendiagnostik und dem Klinikrechenzentrum ein Konzept verabschiedet wie die – immer im weltweit standardisierten DICOM-Format für radiologische Bilder vorliegenden - entsprechenden Untersuchungsdaten über das Internet in sicherer Form nach Freiburg übertragen werden können. Genutzt wird hierzu ein spezieller Teleradiologie-Server.

 

15.07.13

Telemedizin

Wenn das iPad den Besuch beim Arzt ersetzt

Der Computer misst den Blutdruck und überträgt die Daten direkt an den Arzt – von Zuhause aus. Die Telemedizin könnte den Patienten Wartezeit und den Krankenkassen Kosten ersparen.

Von Stephan Maaß

Telemedizin: Hartmannbund kritisiert fehlende Finanzierungsregelung

16.4.2013

Deutschland verspielt internationales Renommee und lässt wertvolle Ressourcen des Gesundheitssystems ungenutzt. So lauten die Kritikpunkte des Hartmannbundes zum Thema Telemedizin. Bei deren Ausbau gehe es nur schleppend voran, teilte der Verband am Dienstag mit. Anlass der Äußerungen ist die kürzlich verstrichene Frist, im Bewertungsausschuss einen Schlüssel zur Finanzierung ambulanter telemedizinischer Leistungen festzulegen.

Dass dieser Schlüssel trotz gesetzlicher Vorgaben bis zum 31. März nicht gefunden wurde (änd berichtete), sei ein „mittleres Desaster für die gemeinsame Selbstverwaltung“, erklärte Hartmannbund-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Lipp, der im Verband für den Bereich Telemedizin zuständig ist. „Ungeachtet der unbestrittenen Komplexität telemedizinischer Versorgung muss es bei gutem Willen aller Beteiligten möglich sein, die großen Potenziale der Telemedizin für Qualität und Effizienz zu erschließen“, hieß es. Für eine flächendeckende medizinische Versorgung sei die Telemedizin unerlässlich.

Lipp wolle als Erklärung für den Stillstand des Projektes nicht hinnehmen, dass „die meisten telemedizinischen Leistungen sektorübergreifend erbracht werden und sich somit im derzeitigen Vergütungssystem nur schlecht abbilden lassen“. Er fordert unter anderem die Krankenkassen auf, mit den Ärzten Vergütungsregelungen im EBM zu schaffen und notwendige Mittel zur Verfügung zu stellen. „Wir dürfen aber auch nicht zulassen, dass durch Blockadehaltungen in den Sektoren oder durch Besitzstandwahrung Einzelner ein Prozess aufgehalten wird, der enorme Chancen für die Weiterentwicklung von Versorgungsmöglichkeiten in unserem Gesundheitssystem birgt“, so Lipp.

Lipp sei zudem davon überzeugt, dass der Gesetzgeber „nicht dauerhaft tatenlos zusehen wird, wie sich die Diskussion im Bewertungsausschuss im Kreise dreht.“ Andererseits könne es nicht im Interesse der gemeinsamen Selbstverwaltung sein, „dass der Gesetzgeber am Ende eingreift und die Dinge selber regelt.“



09.04.2013

Patientenakten: Vorbild Neuseeland?

Aus deutscher Perspektive ist es immer ein wenig frustrierend, wenn ein anderes Land ankommt und berichtet, es habe für rund 1,5 Millionen Euro eine einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte installiert, die nicht nur funktioniert, sondern von den Ärzten auch noch gemocht wird.

Kongress1, 09.04.2013

Von Philipp Grätzel von Grätz

Telemonitoring

Internisten geben die Hoffnung nicht auf

Kardiologen und Pneumologen sind vom Telemonitoring chronisch kranker Patienten überzeugt. Von jüngsten Fehlschlägen lässt man sich nicht entmutigen.

VOM ARZTDASEIN IN AMERIKA

Technologieaffinität: Wartezeit in der Notaufnahme

Mittwoch, 3. April 2013

Wer einmal in den USA gelebt oder gearbeitet hat, der merkt meist sehr schnell, dass das US-ameri­kanische System ein sehr von Technologie durchdrungenes ist. Es ist zum Beispiel daran ersicht­lich, dass die Mobiltelefondichte zu den höchsten der Welt zählt, das Internet scheinbar ubiquitär ist, viele Dinge im Internet erhältlich und zugänglich sind, und viele weltbekannte Technologiefirmen wie Google, Twitter, Amazon, Apple oder Facebook ihren Hauptsitz in ihrer Heimat USA haben.

Ärzte Zeitung 28.03.2013

von Philipp Grätzel von Grätz: Studie zeigt

Telemedizin senkt Kosten!

In Kürze soll der Bewertungsausschuss einen Beschluss zur Erstattung der ambulanten Telemedizin vorlegen. Im Vorfeld präsentiert die Industrie eine Datensammlung, die kostensenkende Effekte der Telemedizin belegt.

27.03.2013 | Cathrin Conradi

ConhIT: Fraunhofer zeigt vernetzte EFA-Anwendungen

Die Elektronische FallAkte (EFA) gibt fachübergreifenden Kooperationen im Gesundheitswesen eine technische Basis, um den Datenaustausch datenschutzkonform und sicher zu ermöglichen. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt auf der ConhIT Lösungen für die mobile Nutzung, für verteilte Konferenzen, für die Reha und für regionale Netze vor.

Ärzte Zeitung, 25.03.2013

Telemedizin

Um Akzeptanz der Ärzte wird gebuhlt

BERLIN. Mit einer stärkeren Hinwendung zum niedergelassenen Arzt möchte die Telemedizinbranche an Akzeptanz gewinnen.

Ärzte Zeitung, 25.03.2013

Test in Düren / Von Ilse Schlingensiepen

Elektronischer Arztbrief ist praxistauglich

Der elektronische Arztbrief aus Düren ist in der Praxis angekommen. Nach den Sommerferien soll das System etabliert werden.

Die Fallakte bekommt neuen Schub

20.03.2013

Dr. Ralf Brandtner

Pünktlich zur diesjährigen conhIT, dem Branchentreff der Healthcare IT, soll die elektronische Fallakte (EFA) 2.0 vorgestellt werden. Während die bisherigen Spezifikationen der Fallakte eher eine national proprietäre Beschreibung für Deutschland waren, soll diese auf den internationalen Spezifikationen der „Integrating the Healthcare Enterprise (IHE)" aufbauen. IHE ist eine weltweite Initiative aus Anwendern und Herstellern mit dem Ziel, den Datenaustausch zwischen IT-Systemen im Gesundheitswesen zu standardisieren und zu harmonisieren.

 

Arztbesuch für Menschen im Grenzgebiet wird leichter

09.03.2013

Die AOK sowie eine niederländische und belgische Krankenkasse vereinfachen den Arztbesuch für Menschen im Grenzgebiet. Die AOK Rheinland/Hamburg hat mit einer belgischen und niederländischen Krankenkasse eine einheitliche Gesundheitskarte herausgebracht. Damit wird der Arztbesuch für Menschen im Grenzgebiet einfacher. Das Projekt reicht laut Kassen über die 2014 in Kraft tretende EU-Anforderung hinaus.

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Aktuelles

29.01.2016 - Peter Schaar ist Vorsitzender der Schlichtungsstelle

Die Gesellschafter der gematik haben den früheren Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum 1. Januar 2016 als Vorsitzenden der Schlichtungsstelle berufen. Als unparteiischer Vorsitzender der Schlichtungsstelle wird Peter Schaar die Entscheidungen über Regelungen, Aufbau und Betrieb der Telematikinfrastruktur mit voranbringen. Seine Berufung geht einher mit einer Stärkung der Schlichtungsstelle, die das im vergangenen Dezember verabschiedete E-Health-Gesetz durch die Ausdehnung des Schlichtungsverfahrens auch auf den Wirkbetrieb vorsieht

Telematikinfrastruktur:

Keine Abstriche bei Qualität und Sicherheit

27.07.2015 - Die Industrie hat der gematik Terminverzögerungen bei der Lieferung der zulassungsfähigen Produkte für die Telematikinfrastruktur (TI) gemeldet. Betroffen von den Verzögerungen sind vor allem die dezentralen Produkte der TI wie etwa der Konnektor, der in den Erprobungspraxen und -krankenhäusern die sichere Verbindung in die TI ermöglichen wird.

13.7.2015

Die Gematik sieht in ihrem Projektplan vor, dass der Online-Roll-Out bis Ende 2015 abgeschlossen sein soll.  Dr. Thomas Kriedel, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der gematik, sieht diesen Zeitplan kritisch aufgrund des E-Health-Gesetzes, das bestimmte Fristen und Sanktionen vorsieht. Wenn die Fristen eingehalten werden sollen, ist die Zeit zu kurz, um die medizinischen Anwendungen ausreichend zu testen. Diese Anwendungen ermöglichen den Ärzten, ihren bürokratischen Aufwand zu reduzieren.

Das Sichere Netz der KVen (SNK) wurde eingeführt, damit ihre Mitglieder ein sicheres Netz bereits jetzt nutzen können. Dieses Netz wird an die künftige TI-Infrastruktur angekoppelt, es wird niemals als separates Netz weiterlaufen.

 

Das Interview mit Dr. Thomas Kriedel, können Sie hier anschauen

Bundeskabinett beschließt den E-Health-Gesetzentwurf
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