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Newsflash
Die Selbstverwaltung in Bayern hat sich auf eine Organisationsstruktur für die Durchführung des bayerischen Modellprojekts zur Einführung der Gesundheitskarte geeinigt.
31.03.2011 - Neuausrichtung eGK-Einführung erfolgreich
Neuausrichtung der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und der Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens erfolgreich - Erster Meilenstein mit der Abnahme der Lastenhefte planmäßig erreicht 

Berlin, 31. März 2011 – Die Gesellschafterversammlung der gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) hat in ihrer Sitzung am 25.03.2011 die in Lastenheften formulierten Anforderungen an die Nutzung und technische Infrastruktur für die elektronische Gesundheitskarte beschlossen. Zugleich hat sie den Auftrag für die darauf aufbauenden Pflichtenhefte erteilt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein nach der Neuausrichtung des Vorhabens erreicht.

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01.02.2011
Neustart der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)

Vom Bundesminister für Gesundheit, Dr. Rösler wurde die Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (3. EGKTestVÄndV) bekanntgegeben und veröffentlicht.

Die Einführung der eGK wurde auf 5 Einzelprojekte aufgeteilt in Verantwortung derer, die am stärksten betroffen sind. Die Anforderungen hierzu werden bis spätestens 25. März 2011 in Lastenheften formuliert, um dann bis September 2011 in Pflichtenheften umgesetzt zu werden.

Es ergeben sich folgende Verantwortlichkeiten:

Projekt / Verantwortung

Basis-Telematikinfrastruktur / GKV-SV und KBV

Versichertenstammdatenmanagement / GKV-SV

Kommunikation der Leistungserbringer / KBV

Notfalldatenmangement / BÄK

elektronische Fallakte / DKG

Bei strittigen Fragen wurde der frühere Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Klaus Theo Schröder, als Schlichter eingesetzt.

Ferner wurde in der Verordnung festgelegt, dass die Krankenkassen die eGK’s nach zwei unterschiedlichen Spezifikationen herausgeben können. Neben der ursprünglichen Spezifikation vom Dezember 2009 wurde in der neuen Spezifikation ein zusätzlicher Datencontainer mit der elektronischen Patientenquittung aufgenommen.

Eine Finanzierungsvereinbarung zwischen dem GKV-SV und der KBV sieht vor, dass die Ärzte bis zu 850 Euro für den Kauf und die Installation neuer Kartenlesegeräte erstattet bekommen. Diese Anschaffungsperiode soll zwischen dem 01.04.2011 und 30.09.2011 liegen, damit ab 01.10.2011 die dann von den Krankenkassen ausgegebenen eGK’s in den Praxen ausgelesen werden können.

Um die Gesundheitskarte weiter voranzubringen, wurden mehrere Forschungsprojekte gestartet. Das Projekt epSOS beschäftigt sich mit dem Abrufen von europäischen Notfalldatensätzen und außerdem soll das länderübergreifende Einlösen von elektronischen Rezepten angegangen werden. Verschiedene Fraunhofer-Institute wurden beauftragt nach der elektronischen Fallakte eine elektronische Patientenakte auf Basis der eGK zu entwickeln.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neustart-fuer-die-elektronische-Gesundheitskarte-1179698.html

24.11.2010
Bereitschaft zur Organspende soll erhöht werden

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages setzt sich für eine signifikante Erhöhung der Organspendebereitschaft in Deutschland ein. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten daher einstimmig, eine öffentliche Petition, die eine Änderung des Organspenderechtes anstrebt, dem Bundesgesundheitsministerium zur Erwägung zu überweisen, sowie den Fraktionen zur Kenntnis zu geben.
 
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_11/2010_385/01.html

04.11.2010
Die Gesundheitskarte wird zum Zahlungsmittel

Kassenpatienten werden die Praxisgebühr schon bald nicht mehr mit Bargeld bezahlen müssen. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte dazu nutzen, ein automatisches Verfahren einzurichten.

http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1441227/Die-Gesundheitskarte-wird-zum-Zahlungsmittel.html

26.10.2010
Telematik in der Gesundheitsversorgung

Autor Dr. jur. Manfred Zipperer

Neben der Überbrückung der räumlichen Trennung zwischen Patient und Arzt sowie zwischen den Leistungserbringern werden mit der Telemedizin auch die unterschiedlichen Bereiche des Gesundheitswesens, wie verschiedene Verantwortungsebenen und mangelnde Transparenz, überwunden. Durch die Entwicklung medizintechnischer Geräte werden zur Überwachung und Betreuung der Patienten neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. Aufgrund der Mengen von anfallenden Daten und Informationen muß die Kommunikation telematikgestützt erfolgen. Der Aufbau der Gesundheitstelematik soll nach dem Willen der Bundesregierung von den Selbstverwaltungsorganisationen im Gesundheitswesen erfolgen.
 
Link:
http://www.medicom.cc/medicom/inhalte/nephro-news/entries/1156/entries_sec/764.php
01.09.2010
Ergebnis der Bestandsaufnahme

Mit der Bestandsaufnahme zum Aufbau der Telematikinfrastruktur und der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte verständigte man sich darauf, zunächst drei Anwendungen einzuführen mit denen direkt beim Start ein Nutzen für alle Beteiligten erreicht werden kann.

1.) der GKV-Spitzenverband verantwortet ab sofort die Einführung eines online gestützten Versichertenstammdatenmanagements,
2.) die Bundesärztekammer die Einführung eines Notfalldatensatzes auf der eGK und
3.) die Kassenärztliche Bundesvereinigung die adressierte Kommunikation der Leistungserbringer.

Die verantwortlichen Gesellschafter werden die Anforderungen an die Telematikinfrastruktur und die Anwendungen aus der Sicht der Gesellschafter formulieren und die Umsetzung durch die gematik steuern.

In Zukunft wird bei strittigen Entscheidungen Herr Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Theo Schröder, der von den Gesellschaftern benannt worden ist, als Schlichter zwischen den unterschiedlichen Interessen vermitteln.

Von der Gesellschafterversammlung mit der Projektdurchführung beauftragten Gesellschafterorganisationen wurden hierfür folgende Projektleiter ernannt:

Basis-Telematikinfrastruktur (Basis-TI):
Herr Dirk Drees    -  GKV-Spitzenverband
Herr Wilhelm Haupt    -  Kassenärztliche Bundesvereinigung

Versichertendatenmanagement (VSDM):
Herr Dr. Christian Ummerle    - GKV-Spitzenverband

Notfalldatenmanagement (NFDM):
Herr Jürgen Albert    - Bundesärztekammer

Adressierte Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE):
Herr Herbert Blankenburg    - Kassenärztliche Bundesvereinigung

Für den weiteren Testfortschritt fanden bzw. finden bei der gematik Sitzungen der Projektleiter der Testregionen statt. In Workshops der einzelnen Teilprojekte werden die Rahmenbedingungen und notwendigen Teststufen gemäß den neuen Anforderungen definiert.
01.09.2010
Ergebnis der Bestandaufnahme 

Mit der Bestandsaufnahme zum Aufbau der Telematikinfrastruktur und der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte verständigte man sich darauf, zunächst drei Anwendungen einzuführen mit denen direkt beim Start ein Nutzen für alle Beteiligten erreicht werden kann.

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Pressemitteilung
Bestandsaufnahme für den Aufbau der Telematikinfrastruktur abgeschlossen - gematik-Gesellschafterversammlung trifft entscheidende Festlegungen zur Zukunft des eGK-Projektes

Berlin, 20. April 2010
- Mit der gestrigen Gesellschafterversammlung der gematik wurde die durch die Regierung initiierte Bestandsaufnahme zum Aufbau der Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen und der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zum Abschluss gebracht.

Auf Basis der unterschiedlichen konstruktiven Vorschläge, die von Kostenträgern und Leistungserbringern im Laufe der Bestandsaufnahme eingebracht worden sind, hat die Gesellschafterversammlung die entscheidenden Festlegungen für das weitere Vorgehen der nächsten Jahre getroffen. Im Sinne von mehr Effizienz, Schnelligkeit und Reduzierung der Komplexität gibt es künftig eine klare Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten: Die Leistungserbringer werden die alleinige Verantwortung für die medizinischen Anwendungen übernehmen und die Kostenträger die alleinige Verantwortung für die administrativen Anwendungen.

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Pressemitteilung

Berlin, 18. November 2009-12-01 Nr. 113

Bestandsaufnahme für den Aufbau der Telematikinfrastruktur aufgenommen

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat die Gespräche mit der Selbstverwaltung über den weiteren Aufbau einer Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen aufgenommen. Bei einem Treffen mit Dr. Carl-Heinz Müller (Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) und Dr. Doris Pfeiffer (Vorsitzende des Vorstands des GKV-Spitzenverbandes) wurde die im Koalitionsvertrag verabredete Bestandsaufnahme eingeleitet, bei der der mögliche Leistungsumfang der Gesundheitskarte sowie das Geschäftsmodell und die Organisationsstrukturen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) und ihr Zusammenwirken mit der Selbstverwaltung und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie die bisherigen Erfahrungen in den Testregionen überprüft und bewertet werden sollen.

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15. Juni 2009
Festlegung der Testregionen zur Durchführung von Tests der 4.Stufe gemäß § 7 Abs. 6 in Verbindung mit § 5 Abs. 5 der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte

Im Rahmen der Festlegung der Tests mit bis zu 100.00 Versicherten haben sich die
Obersten Landesbehörden darauf geeinigt, dass die 4.Stufe der Tests in den Testregionen Bochum-Essen, Heilbronn und Ingolstadt durchgeführt werden sollen.
Die Kostenträger werden in diesem Zusammenhang die Ausgabe an elektronischen Gesundheitskarten von derzeit ca. 10.000 Stück auf bis zu 100.000 Stück erhöhen.
Außerdem werden für die bevorstehenden Tests die Anzahl der an den Tests teilnehmenden Ärzte von aktuell 27 auf ca. 200 ausgedehnt. Dieser Test ist als „Belastungstest“ sehr wichtig.
Die Testregion Bayern begrüßt diese Entscheidung und bereitet sich darauf vor.


Öffentliche Anhörung vor dem Deutschen Bundestag am 25.5.09 in Berlin

Der Geschäftsführer der Baymatik e.V., Dr. med. Siegfried Jedamzik, wurde vom Deutschen Bundestag eingeladen, im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Gesundheitsausschusses, als Sachverständiger Auskunft zur elektronischen Gesundheitskarte zu geben.
Grund für die Anhörung im Bundestag waren Anträge der Oppositionsparteien von FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Die FDP-Fraktion forderte ein "Moratorium für die elektronische Gesundheitskarte": Es müsse sichergestellt sein, dass die Voraussetzungen der Datensicherheit erfüllt sind.
Der Sachverständige Manfred Zipperer betonte bei der Anhörung, das Datenschutzkonzept der elektronischen Gesundheitskarte werde "den höchsten Anforderungen gerecht". Nach Ansicht seines Kollegen Peter Haas unternehme kein Land hier so viele Anstrengungen wie die Bundesrepublik. Andreas Bogk vom Chaos Computer Club wies hingegen auf Sicherheitsmängel im bisherigen Konzept hin. Die Probleme seien aber heilbar, so Bogk.
18. März 2009
Projektstand 2008 und Ausblick 2009

Bis dato haben die teilnehmenden Krankenkassen 9.584 eGK´s an ihre Versicherten herausgegeben. Laut der begleitenden Statistik über die Nutzung der neuen Gesundheitskarte wurde in den teilnehmenden Arztpraxen bereits ca. 7.100mal die eGK in das Kartenlesegerät gesteckt und die Versichertendaten, die darauf gespeichert sind, gelesen. 
Ebenso schreiben die Testärzte eRezepte und Notfalldaten. Insgesamt haben die Tests in der Testregion unter den vorgegebenen organisatorischen Voraussetzungen die gesetzten Ziele erreicht.

Der Feldtest wird bis einschließlich Oktober 2009 fortgeführt. Eine Bewertung der Prozesse mit der Krankenversichertenkarte als auch mit der eGK wurde durch die Universität Bayreuth mit Unterstützung durch Booz & Company durchgeführt. Der Bericht wird im März, nach Freigabe durch die Gesellschafter der gematik erwartet. 

Als Resultat des R1-Tests kann man festhalten:
Die technische Machbarkeit wurde nachgewiesen! 

Als nächster Schritt werden derzeit die im Rahmen des Gesamtkonzeptes definierten Online-Funktionalitäten getestet. Die Musterumgebungen für den Online-Test sind im Projektbüro installiert und erste Tests erfolgreich durchgeführt worden. 
In einer weiteren Ausbaustufe sollen die Tests in drei Regionen, darunter Ingolstadt, nach der bisherigen Planung auf bis zu 100.000 Versicherte ausgedehnt werden.

Aufgrund des Auslaufens von Zertifikaten bei einer Reihe von eGK´s wurden zum 31.12.2008 ca. 5.600 Karten über 2 Kostenträger ausgetauscht.

In KW03 wurden vermehrt Fehler der neu ausgegebenen Karten von den Praxen gemeldet. Die Karten wurden nicht korrekt personalisiert. An einer Lösung wird gearbeitet.

Vereinsaktivitäten 2008
Jahresrückblick:

Es wurden insgesamt 6 Sitzungen des Lenkungsbeirates im Projektbüro der Baymatik abgehalten. Der Lenkungsbeirat setzt sich zusammen aus den beteiligten Kostenträgern (Krankenkassen) sowie weiteren beteiligten Organisationen (siehe Rubrik: Beteiligte). Hierbei wird regelmäßig über den Stand des Projektes berichtet sowie weitere Vorgehensweisen besprochen.
Es fand des Weiteren im Februar 2008 eine Mitgliederversammlung statt.

Die Leistungserbringer (Ärzte und Apotheken) wurden regelmäßig in Form von Newslettern über den aktuellen Stand des Projektes informiert. Die Baymatik nahm regelmäßig und aktiv an den Projektleiter- und Steuerungssitzungen der gematik in Berlin teil. 
Die Baymatik war als Aussteller auf dem Nürnberger Fortbildungskongress für Ärzte am 5./6.12.08 vertreten. Viele Ärzte aus Bayern nahmen diese Gelegenheit wahr, sich über das Projekt zu informieren.

Mitgliederversammlung am 4.2.2009

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 04.02.09 wurde der neue Vorstand des Vereins Baymatik gewählt.

Herr Dr. Platzer wurde erneut zum 1.Vorsitzenden des Vereins Baymatik gewählt. 
Herr Bittner wurde zum 2.Vorsitzenden des Vereins gewählt und übernimmt hiermit die Aufgaben seines KVB-Vorgängers, Herrn Dr. Munte.
Für das Amt des 1. Stellvertreters wurde Herr Seybold von der Audi BKK gewählt. Er tritt die Nachfolge des ehemaligen Audi BKK Vorstandsvorsitzenden Herrn Schick an.
Herr Dr. Hubmann wurde zum 2. Stellvertreter gewählt und übernimmt das Amt seines BAV-Vorgängers, Herrn Reichert.

Die Amtszeit des neuen Vorstandes beläuft sich auf 2 Jahre.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Baymatik e.V. - Projektbüro
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