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Die Selbstverwaltung in Bayern hat sich auf eine Organisationsstruktur für die Durchführung des bayerischen Modellprojekts zur Einführung der Gesundheitskarte geeinigt.
Pressemitteilung
Bestandsaufnahme für den Aufbau der Telematikinfrastruktur abgeschlossen - gematik-Gesellschafterversammlung trifft entscheidende Festlegungen zur Zukunft des eGK-Projektes

Berlin, 20. April 2010
- Mit der gestrigen Gesellschafterversammlung der gematik wurde die durch die Regierung initiierte Bestandsaufnahme zum Aufbau der Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen und der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zum Abschluss gebracht.

Auf Basis der unterschiedlichen konstruktiven Vorschläge, die von Kostenträgern und Leistungserbringern im Laufe der Bestandsaufnahme eingebracht worden sind, hat die Gesellschafterversammlung die entscheidenden Festlegungen für das weitere Vorgehen der nächsten Jahre getroffen. Im Sinne von mehr Effizienz, Schnelligkeit und Reduzierung der Komplexität gibt es künftig eine klare Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten: Die Leistungserbringer werden die alleinige Verantwortung für die medizinischen Anwendungen übernehmen und die Kostenträger die alleinige Verantwortung für die administrativen Anwendungen.

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Pressemitteilung

Berlin, 18. November 2009-12-01 Nr. 113

Bestandsaufnahme für den Aufbau der Telematikinfrastruktur aufgenommen

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat die Gespräche mit der Selbstverwaltung über den weiteren Aufbau einer Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen aufgenommen. Bei einem Treffen mit Dr. Carl-Heinz Müller (Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) und Dr. Doris Pfeiffer (Vorsitzende des Vorstands des GKV-Spitzenverbandes) wurde die im Koalitionsvertrag verabredete Bestandsaufnahme eingeleitet, bei der der mögliche Leistungsumfang der Gesundheitskarte sowie das Geschäftsmodell und die Organisationsstrukturen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) und ihr Zusammenwirken mit der Selbstverwaltung und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie die bisherigen Erfahrungen in den Testregionen überprüft und bewertet werden sollen.

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15. Juni 2009
Festlegung der Testregionen zur Durchführung von Tests der 4.Stufe gemäß § 7 Abs. 6 in Verbindung mit § 5 Abs. 5 der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte

Im Rahmen der Festlegung der Tests mit bis zu 100.00 Versicherten haben sich die
Obersten Landesbehörden darauf geeinigt, dass die 4.Stufe der Tests in den Testregionen Bochum-Essen, Heilbronn und Ingolstadt durchgeführt werden sollen.
Die Kostenträger werden in diesem Zusammenhang die Ausgabe an elektronischen Gesundheitskarten von derzeit ca. 10.000 Stück auf bis zu 100.000 Stück erhöhen.
Außerdem werden für die bevorstehenden Tests die Anzahl der an den Tests teilnehmenden Ärzte von aktuell 27 auf ca. 200 ausgedehnt. Dieser Test ist als „Belastungstest“ sehr wichtig.
Die Testregion Bayern begrüßt diese Entscheidung und bereitet sich darauf vor.


Öffentliche Anhörung vor dem Deutschen Bundestag am 25.5.09 in Berlin

Der Geschäftsführer der Baymatik e.V., Dr. med. Siegfried Jedamzik, wurde vom Deutschen Bundestag eingeladen, im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Gesundheitsausschusses, als Sachverständiger Auskunft zur elektronischen Gesundheitskarte zu geben.
Grund für die Anhörung im Bundestag waren Anträge der Oppositionsparteien von FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Die FDP-Fraktion forderte ein "Moratorium für die elektronische Gesundheitskarte": Es müsse sichergestellt sein, dass die Voraussetzungen der Datensicherheit erfüllt sind.
Der Sachverständige Manfred Zipperer betonte bei der Anhörung, das Datenschutzkonzept der elektronischen Gesundheitskarte werde "den höchsten Anforderungen gerecht". Nach Ansicht seines Kollegen Peter Haas unternehme kein Land hier so viele Anstrengungen wie die Bundesrepublik. Andreas Bogk vom Chaos Computer Club wies hingegen auf Sicherheitsmängel im bisherigen Konzept hin. Die Probleme seien aber heilbar, so Bogk.
18. März 2009
Projektstand 2008 und Ausblick 2009

Bis dato haben die teilnehmenden Krankenkassen 9.584 eGK´s an ihre Versicherten herausgegeben. Laut der begleitenden Statistik über die Nutzung der neuen Gesundheitskarte wurde in den teilnehmenden Arztpraxen bereits ca. 7.100mal die eGK in das Kartenlesegerät gesteckt und die Versichertendaten, die darauf gespeichert sind, gelesen. 
Ebenso schreiben die Testärzte eRezepte und Notfalldaten. Insgesamt haben die Tests in der Testregion unter den vorgegebenen organisatorischen Voraussetzungen die gesetzten Ziele erreicht.

Der Feldtest wird bis einschließlich Oktober 2009 fortgeführt. Eine Bewertung der Prozesse mit der Krankenversichertenkarte als auch mit der eGK wurde durch die Universität Bayreuth mit Unterstützung durch Booz & Company durchgeführt. Der Bericht wird im März, nach Freigabe durch die Gesellschafter der gematik erwartet. 

Als Resultat des R1-Tests kann man festhalten:
Die technische Machbarkeit wurde nachgewiesen! 

Als nächster Schritt werden derzeit die im Rahmen des Gesamtkonzeptes definierten Online-Funktionalitäten getestet. Die Musterumgebungen für den Online-Test sind im Projektbüro installiert und erste Tests erfolgreich durchgeführt worden. 
In einer weiteren Ausbaustufe sollen die Tests in drei Regionen, darunter Ingolstadt, nach der bisherigen Planung auf bis zu 100.000 Versicherte ausgedehnt werden.

Aufgrund des Auslaufens von Zertifikaten bei einer Reihe von eGK´s wurden zum 31.12.2008 ca. 5.600 Karten über 2 Kostenträger ausgetauscht.

In KW03 wurden vermehrt Fehler der neu ausgegebenen Karten von den Praxen gemeldet. Die Karten wurden nicht korrekt personalisiert. An einer Lösung wird gearbeitet.

Vereinsaktivitäten 2008
Jahresrückblick:

Es wurden insgesamt 6 Sitzungen des Lenkungsbeirates im Projektbüro der Baymatik abgehalten. Der Lenkungsbeirat setzt sich zusammen aus den beteiligten Kostenträgern (Krankenkassen) sowie weiteren beteiligten Organisationen (siehe Rubrik: Beteiligte). Hierbei wird regelmäßig über den Stand des Projektes berichtet sowie weitere Vorgehensweisen besprochen.
Es fand des Weiteren im Februar 2008 eine Mitgliederversammlung statt.

Die Leistungserbringer (Ärzte und Apotheken) wurden regelmäßig in Form von Newslettern über den aktuellen Stand des Projektes informiert. Die Baymatik nahm regelmäßig und aktiv an den Projektleiter- und Steuerungssitzungen der gematik in Berlin teil. 
Die Baymatik war als Aussteller auf dem Nürnberger Fortbildungskongress für Ärzte am 5./6.12.08 vertreten. Viele Ärzte aus Bayern nahmen diese Gelegenheit wahr, sich über das Projekt zu informieren.

Mitgliederversammlung am 4.2.2009

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 04.02.09 wurde der neue Vorstand des Vereins Baymatik gewählt.

Herr Dr. Platzer wurde erneut zum 1.Vorsitzenden des Vereins Baymatik gewählt. 
Herr Bittner wurde zum 2.Vorsitzenden des Vereins gewählt und übernimmt hiermit die Aufgaben seines KVB-Vorgängers, Herrn Dr. Munte.
Für das Amt des 1. Stellvertreters wurde Herr Seybold von der Audi BKK gewählt. Er tritt die Nachfolge des ehemaligen Audi BKK Vorstandsvorsitzenden Herrn Schick an.
Herr Dr. Hubmann wurde zum 2. Stellvertreter gewählt und übernimmt das Amt seines BAV-Vorgängers, Herrn Reichert.

Die Amtszeit des neuen Vorstandes beläuft sich auf 2 Jahre.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Baymatik e.V. - Projektbüro
10. November 2008
Status Baymatik

Die Tests für die erste Stufe bei der Einführung der eGK sind weitestgehend abgeschlossen. Bis zum Anfang der nächsten Stufe werden diese Tests dennoch fortgeführt, um weitere wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse über den Einsatz und Umgang mit der eGK zu erfahren. Die erste Stufe wird durch die Unternehmensberatung Booz & Co. und die Universität Bayreuth wissenschaftlich begleitet.

Im Vorfeld wurden die bisherigen Prozesse der Krankenversichertenkarte (KVK) bewertet (evaluiert). Nach der IST-Analyse erfolgte die Evaluierung der Prozesse mit der eGK. An dieser Befragung, die durch Mitarbeiter der Uni Bayreuth stattfand, nahmen in der Testregion Ingolstadt 6 Apotheken und 11 Arztpraxen teil.

Im weiteren Verlauf werden die Krankenkassen (Kostenträger) Versicherte auswählen (eGK-Testteilnehmer und Nichtteilnehmer) und ihnen einen von der Uni Bayreuth erstellten Fragebogen zusenden. Dieser anonymisierte Fragebogen wird dann an die Uni Bayreuth gesandt und dort ausgewertet. Die Ergebnisse werden zu gegebenen Zeitpunkt durch die gematik veröffentlicht.

Derzeitig laufen die Vorbereitungen für die ersten Online Versuche. Die dazu benötigten Komponenten sind bereits von der gematik an die Testregionen ausgeliefert worden und werden bis zu dem Einsatz in der Arztpraxis in den Projektbüros getestet.
17. April 2008

Sachstand der Baymatik

Das R1-Szenario (Lesen der eGK-Versichertendaten, Lesen und Schreiben von eVerordnungen und Notfalldaten) ist bei 23 Ärzten in 12 Praxen umgesetzt. In allen unseren 16 am Test teilnehmenden Apotheken können eVerordnungen dispensiert werden. In den beiden Krankenhäusern wurden ebenfalls die Krankenhausinformationssysteme für das Lesen der eGK angepasst.

Die Praxisverwaltungssystem-Hersteller wollen im Laufe des 2.Quartals 2008 ihre Systeme auch noch auf die verschieden Schematas der eGK’s anpassen.

In der Testregion Ingolstadt wurden von 11 Krankenkassen insgesamt 9401 eGK an ihre Versicherten versandt. Momentan erfolgt im Projektbüro der Baymatik e.V. die Installation der gematik-Musterumgebung für das Release 2 der eGK (online-Erweiterung des R1-Szenarios). Hierbei werden mit Echt-Komponenten über die Telematik-Fachdienste die Versichertenstammdaten geprüft und bei Änderungen auf die eGK geschrieben. Ferner sollen mit realen Apothekenverwaltungssystemen eVerordnungen von der eGK bzw. vom Verordnungsdatendienst dispensiert werden.

20. Februar 2008

Informationsveranstaltung für Ärzte, Arzthelferinnen und PTAs


Zu einer weiteren Informationsveranstaltung der Testteilnehmer wurden am 20.02.2008 die Arzthelferinnen und Apotheken-PTAs von Baymatik e.V. eingeladen. Neben dem aktuellen Sachstand der Baymatik, 7700 ausgegebene eGK’s, 10 von 15 Arztpraxen können bereits eVerordnungen und Notfalldaten erstellen (in 2 weiteren Arztpraxen erfolgt die Installation in Kürze), wurde versucht die Ursachen der schleppenden eRezeptausstellung zu ermitteln. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Herrn Steinbach von der gematik, wobei die Arzthelferinnen durch Darstellung der Prozeßabläufe motiviert wurden. Im Anschluss der Helferinneninfo waren die teilnehmenden Ärzte eingeladen, um auch hier durch Information eine Erhöhung bei der eRezepterstellung zu erreichen.


18. Februar 2008

Gemeinsame Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.


Gemeinsame Selbstverwaltung einigt sich auf Einführung der Kartenterminals für Ärzte

Berlin, 18. Februar 2008 – Die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf die erste Stufe einer Finanzierungsvereinbarung beim Aufbau der Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen geeinigt. Sie bezieht sich auf die stationären und mobilen Kartenterminals, die die sogenannte SICCT/eHealth-Spezifikation erfüllen. Jede Arztpraxis wird für die Ausstattung mit diesen Geräten die entsprechenden Pauschalen erhalten. Diese Regelung gilt auch für Zweitgeräte, sofern sie in genehmigten Zweigpraxen und ausgelagerten Praxisstätten zum Einsatz kommen.

Die Kostenträger haben sich zudem verpflichtet, installationsbedingte Aufwendungen inklusive Anpassung der Praxisverwaltungssoftware mit zu finanzieren. Laut Vereinbarung werden die Praxen dafür ebenfalls einen Zuschlag bekommen. Spätestens einen Monat vor Beginn der Ausstattung werden die Spitzenverbände und die KBV die Höhe der Pauschalen bekanntgeben.

„Wir haben den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten Kostenneutralität versprochen, und genau dieses wichtige Ziel haben wir auch erreicht“, kommentierte Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV. „Die Übereinkunft ist eine gute Lösung, weil sie die Finanzierung notwendiger Investitionen wirtschaftlich sinnvoll regelt“, sagte Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorsitzender des Vorstands des AOK-Bundesverbands.

„Ich begrüße die erzielte Einigung. Sie ist ein wichtiger Schritt für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der Telematik-Infrastruktur im deutschen Gesundheitswesen. Sie schafft Investitionssicherheit bei den Ärzten und setzt auch für die Hersteller der Terminals das erwartete Signal, die Kartenterminals wie von ihnen
zugesagt zeitgerecht bereitstellen zu können“, erklärte Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit (BMG).


Quelle: http://www.kbv.de/presse/11710.html


29. Januar 2008

Anbindung der Kliniken im Naturpark Altmühltal

Die Kliniken im Naturpark Altmühltal (Krankenhäuser Eichstätt und Kösching) werden voraussichtlich ab dem 12.02.08 als erste Krankenhäuser in der Region 10 an den Test angeschlossen. Künftig können dann in der Notaufnahme beider Krankenhäuser die Versichertenstammdaten sowie die Notfalldaten der Patienten eingelesen, sowie bei Bedarf elektronische Rezepte auf die Karte geschrieben werden.

Bay. Staatsministerium - Pressemitteilung
Pressekonferenz im Bayerischen Staatsministerium für
Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zum Thema eGK


Das große Bayerische Staatswappen


Elektronische Gesundheitskarte (eGK) - Umsetzung in Ingolstadt

Sozialministerin Stewens: Hohe Akzeptanz der eGK in Bayern - Qualität hat Vorrang vor übereilter Einführung - 5.600 Karten ausgegeben

"In der Testregion Ingolstadt wurden bisher insgesamt 5.600 elektronische Gesundheitskarten (eGK) ausgegeben. Nahezu 1.600 Mal wurde die eGK in der Praxis bei einem Arztbesuch eingesetzt und gelesen. In Bayern genießt die Karte höchste Akzeptanz. Dies ist Folge unseres schrittweisen, systematischen Vorgehens. Qualität muss Vorrang vor einer übereilten Einführung haben." Mit diesen Worten informierte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München gemeinsam mit Dr. Axel Munte, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Baymatik, über den aktuellen Stand der eGK in Bayern.

In der Testregion Ingolstadt nehmen 30 Ärzte in 15 Praxen, 16 Apotheken und zwei Kliniken an den Tests teil. "In dieser 10.000er Testphase unter realen Einsatzbedingungen werden das elektronische Rezept als Basis-Funktion und die Notfalldaten als freiwillige Angabe des Versicherten im Offline-Verfahren getestet. In der Modellregion sind alle beteiligten Leistungserbringer mit elektronischen Heilberufsausweisen und Institutionskarten versorgt. Insgesamt wurden 9.000 Versicherte für die Teilnahme gewonnen. Sie werden Zug um Zug mit der eGK ausgestattet", teilte die Ministerin mit und ergänzte: "Die Akzeptanz der Patienten steht und fällt mit ihrem Vertrauen in die Datensicherheit. Dem Schutz der hochsensiblen Patientendaten und der Prävention von Missbrauch haben wir von Anbeginn einen besonders hohen Stellenwert beigemessen. Der bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz ist bei der Umsetzung des Modellprojektes eingebunden." Dies sei neben der Abstimmung auf Bundesebene eine weitere Sicherheitsstufe.

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"Mit der Gründung des 'Baymatik e.V.' haben wir eine bundesweit einzigartige Organisationsstruktur geschaffen und all diejenigen mit 'ins Boot geholt', die künftig täglich mit der eGK arbeiten werden. Dies war strategisch richtig: die enge Abstimmung und Entwicklung gemeinsamer Lösungen zwischen den konkret Beteiligten befördert Akzeptanz - sowohl auf Seiten der Leistungserbringer als auch bei den Kostenträgern", betonte die Ministerin. Dazu trage auch die sorgfältige Betreuung der an den Tests Beteiligten durch fortlaufende Schulungen bei. Baymatik e.V. wurde Mitte 2005 mit Unterstützung des Sozialministeriums gegründet. Dem Verein gehören gesetzliche Krankenkassen, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, der Bayerische Apothekerverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. sowie das Ingolstädter Praxisnetz GO IN e.V. an.

Stewens: "Nur wenn die Karte den in sie gesetzten Erwartungen standhält, wird sie weiterhin Zustimmung finden. Allen Signalen, möglicherweise auf die 100.000er Tests zu verzichten, zeigen wir die 'Rote Karte'. Ich möchte keinen gescheiterten 'Elchtest' mit der eGK im Gesundheitswesen riskieren, der die Qualität der Karte dann unberechtigterweise in Frage stellen würde."

Hinweis: Statements der beiden Referenten können Sie als Audio-Dateien unter www.stmas.bayern.de/politik/audio.php abrufen.

23. November 2007